VERWALTUNGSEINRICHTUNGEN

Sächsisches Staatsministerium der Justiz (SMJus)

Bauvorhaben:  SMJus – Schadstoffsanierung und baulich-technische Ertüchtigung
Auftraggeber:  Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement Dresden I
Leistungsphasen:  LPH 1 bis LPH 9

Das Gebäude in der Hospitalstraße in Dresden wurde zwischen 1892 und 1894 als Königliches Amtsgericht erbaut. Von 1926 bis 1934 diente es erstmals als Hauptsitz des Sächsischen Ministeriums der Justiz. In den Jahren 1996 bis 1997 fanden umfassenden Renovierungs- und Erweiterungsarbeiten statt und wird seitdem als Sächsisches Staatsministerium der Justiz genutzt. Es besteht aus zwei Bereichen: dem Altbau und dem Neubau, die durch zwei lichtdurchflutete Atrien miteinander verbunden sind.

Nachdem das Gebäude über 20 Jahre in Gebrauch war, wurde eine erneute umfassende Sanierung erforderlich. Diese Arbeiten umfassen die Beseitigung von Schadstoffen, die Verbesserung des Brandschutzes sowie die Schaffung von Barrierefreiheit.

In diesem Zuge sollte die gesamte veraltete Anlagentechnik erneuert und brandschutztechnisch gemäß den anerkannten Regeln der Technik ertüchtigt werden. Alle Maßnahmen wurden unter Berücksichtigung der denkmalpflegerischen Richtlinien durchgeführt.

Folgende technische Anlagen wurden von uns bearbeitet:

  • Erneuerung der Grundleitungen und Abwasserleitungen u. Hebeanlagen im Gebäude
  • Teilweise Erneuerung des Trinkwassernetzes in Edelstahl mit dezentraler Warmwasserbereitung
  • Erneuerung der Sanitärausstattungen in mittlerer Ausstattungsqualität
  • Teilweise Erneuerung der Löschwasserleitungen
  • Teilerneuerung des Wärmeverteilnetzes sowie der Raumheizkörper
  • Erneuerung der Nahwärmestation im Untergeschoss
  • Erneuerung von 3 Lüftungsanlagen einschließlich Kälteanlagen
  • Einbau von zwei behindertengerechten Personen- und Lastenaufzügen in vorhandene Schächte
  • Erneuerung der Gebäudeautomation und Einbindung der technischen Anlagen

Integriertes Verwaltungszentrum Dresden

Bauvorhaben:  Landesdirektion Sachsen – Integriertes Verwaltungszentrum
Auftraggeber:  Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien und Baumanagement Dresden I
Leistungsphasen:  LPH 2 bis 8

Auf einer innerstädtischen Industriebrache wurde ein Verwaltungszentrum für geflüchtete Menschen eingerichtet. Dieses Gebäude als Teil des Ankunftszentrums soll als erster Anlaufpunkt dienen. Eine Herausforderung in der Planung stellte die Unterbringung der erforderlichen Technik auf begrenztem Raum dar. Lüftungskanäle, Heizungsrohre, Wasser- und Abwasserrohre, sowie Elektrotrassen unter hohen Sicherheitsanforderungen galt es kollisionsfrei zu planen und bautechnisch unterzubringen.

Folgende technische Anlagen wurden durch uns bearbeitet:

  • Sanitäreinrichtungen mit erhöhten hygienischen Anforderungen in Arzträumen
  • Behinderten-WC-Anlagen und Personal-Duschbereiche
  • Fäkalienhaltige Überflur-Doppelpumpenhebeanlagen
  • Multisplit-Klimageräte für Server- sowie Röntgenräume
  • Entfeuchtungsgeräte im Tiefkeller
  • Decken-Lüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnung
  • Zentrale Brandschutzklappensteuerung mit Aufschaltung BMA
  • Aufschaltung gebäudetechnischer Anlagen auf die Gebäudeleittechnik
  • Trafostation mit 2 St. Trafos je 630 kVA Trafo und Niederspannungsschaltanlagen
  • Netzersatzanlage zum Aufrechterhalten des Betriebs
  • Installationsanlagen in robuster Ausführung
  • Beleuchtungsanlagen
  • Blitzschutzanlage teilweise mit hochspannungsfesten isolierten Ableitern (HVI)
  • Einbruch- u. Videoüberwachungsanlage, Zutrittskontrollmanagement
  • Brandmeldeanlage, Rauchableitungsanlagen
  • IT-Netz sowie Vernetzung für Verwaltungszwecke der Landesdirektion
  • Antennenanlage, Wechselsprechanlagen
  • Softwaregestütztes Managementsystem
  • Förderanlagen mit Zugangs- und Fahrregime
  • Schnittstellenplanung zu nutzerspezifischen Anlagen

Fritz-Förster-Bau TU Dresden

Bauvorhaben:  Sanierung und Umbau des Fritz-Förster-Baus zur Zentralen TU-Verwaltung
Auftraggeber:  Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien und Baumanagement Dresden II
Leistungsphasen:  LPH 2, 3 und 5 bis 8

Kommunikations-, sicherheits- und informationstechnische Anlagen sowie Förderanlagen

Die ehemalige Fakultät Chemie zog 2012 aus. Damit begannen die Planungsarbeiten für die Unterbringung der zentralen TU-Verwaltung, sowie für die Technische Leitzentrale des Campus. Das Gebäude erhielt 485 Büroräume, 35 Technikräume, 1 großen Hörsaal, 5 Konferenzsäle, 1 zentralen Servicecenter und 1 Callcenter.

Folgende technische Anlagen wurden durch uns bearbeitet:

  • Brandmeldeanlage mit Feuerwehraufschaltung
  • Einbruchmeldeanlage
  • Elektronische Schließanlage
  • BOS-Anlage
  • Fluchttürsteuerungsanlage
  • Netzwerktechnik
  • Antennenanlage
  • DECT-Anlage
  • Notruf Anlage
  • Personen-Lastenaufzüge für 13 Pers. mit 1000 kg mit 6 Haltestellen
  • Hebeplattform

Stadthaus Pirna

Bauvorhaben:  Umbau und Sanierung des denkmalgeschützten Stadthauses
Auftraggeber:  Stadtverwaltung Pirna
Leistungsphasen:  2 bis 8

Da das historische Rathaus auf dem Markt nicht genügend Raum für die Verwaltung bot, suchte die Stadt nach einem Gebäude in unmittelbarer Nähe zum Rathaus.
Das Gebäude aus dem 15. Jahrhundert war durch langen Lehrstand und ein undichtes Dach sehr baufällig geworden. Das Architekturbüro MM+H GmbH (ehemals Architektengemeinschaft Milde+ Möser) aus Pirna verwandelte die Ruine in ein Kleinod der Denkmalpflege und schaffte es, Historie mit modernen Verwaltungsräumen liebevoll zu verbinden.

Folgende technische Anlagen wurden durch uns bearbeitet:

  • Elektrische Anlagen
    (NS-Schaltanlagen, NS-Verteilungsanlagen, Installationsanlagen, Verlegesysteme, Kabel u. Leitungen, Allgemein- u. Sicherheitsbeleuchtung, Blitzschutz u. Erdung)
  • Kommunikations-, sicherheits- und informationstechnische Anlagen
    (Brandmeldeanlage, RWA, Einbruchmeldeanlage, Sprechanlage, elektroakustische Anlage, Medientechnik, Netzwerktechnik)
  • Aufzugsanlage
  • (3 Haltestellen, behindertengerechte Ausstattung, Notrufsystem)